Claudia Major

Claudia Major

  • Leiterin strategisches HR-Management, Greiner Holding (Stand: Juni 2018)

#Artikel von diesem Macher

Huan yÍng. Herzlich willkommen!

Laakirchen und Kremsmünster sind nicht unbedingt der Mittelpunkt der Welt. Um aber weiterhin an der Weltspitze mitmischen zu können und entferntere Märkte besser bearbeiten zu können, muss es den heimischen Firmen gelingen, genau dort die besten internationalen Köpfe hinzubekommen. Personaler über die dabei auftretenden Herausforderungen sowie ein Chinese und ein Slowene über deren Integration in Laakirchen und Kremsmünster.

Aus der Praxis für die Praxis

Grenzen im großen Stil erweitern heißt es beim Greiner General Management Program. Gemeinsam mit der Limak Austrian Business School entwickelte das Unternehmen Greiner ein Ausbildungsprogramm, das Führungskräften und High Potentials neue Horizonte eröffnet. Die 1,5 Jahre dauernde Ausbildung ist so angelegt, dass sie auf den Limak MBA anrechenbar ist. Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang folgte im Juni 2015 der zweite Durchgang. Der dritte Durchgang ist bereits in Planung.

Karriere mit Lehre - Wunsch oder Wirklichkeit?

Die Anzahl der Studenten steigt, jene der Lehrlinge sinkt - eine Entwicklung, die für Unternehmen gefährlich sein kann: Sie werden irgendwann nicht mehr in der Lage sein, genügend Personal für die Produktion zu finden- denn die Wirtschaft braucht nicht nur Chefs. Sondern auch jene, die ein Fachgebiet von Grund auf lernen und darin Experten, sogenannte Fachkräfte werden. Doch wie spannend sind die Karrierechancen dieser Fachkräfte?

Ich bin dann mal weg!

Was sind 9.000 Kilometer? Eine große Entfernung zur Heimat. 9.000 Kilometer können aber auch etwas anderes bedeuten: einen Meilenstein in der persönlichen und beruflichen Entwicklung. So sieht Andrea Zajicek ihren Einsatz am Standort Brasilien der voestalpine. Leute wie sie sind gefragt. Denn die Internationalisierung der oberösterreichischen Industrie nimmt rasant zu. Die heimischen Betriebe wachsen immer stärker in entfernte Weltregionen. Und damit wachsen die Chancen für internationale Karrieren.

Jagd auf die besten Köpfe

Arbeitszeiten von 8 bis 17 Uhr? Hunderte Bewerber für einen einzigen Job? Hochgezogene Augenbrauen bei einer Frau, die fachkundig über eine höchst komplexe technische Erfindung referiert? Alles Schnee von gestern. Oder gar vorgestern. Wir schreiben das Jahr 2020. Ein kleiner Vorgeschmack auf die Zukunft des Arbeitsplatzes in Oberösterreich.