Wachstumsmeister Inn(dustrie)viertel

Oberösterreich ist Industriebundesland Nummer eins. Die Standortfrage ist aber allgegenwärtig. Hier ein Überblick über die Entwicklung der Industrieregionen Österreichs nach der Statistik der EU(NUTS-3-Regionen) in den vergangenen Jahren.

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Role Models: Frauen im MINT-Sektor

Gute Bezahlung, sichere Arbeitsplätze und aufregende Karrierechancen: Der MINT-Bereich hat Jobsuchenden so einiges zu bieten. Komisch nur, dass sich so wenige Frauen für diesen Sektor entscheiden – an den öffentlichen Universitäten machen sie zum Beispiel nur etwa ein Drittel der Studierenden in MINT-Fächern aus. Wir haben mit drei Frauen, die im MINT-Sektor erfolgreich sind, darüber gesprochen, woran das liegen könnte.

Der Fels im Norden

Der Maschinenbauspezialist Nordfels in Bad Leonfelden treibt mit Unikaten die Automatisierung der heimischen Industrie voran und ist in den vergangenen Jahren – auch während der Coronakrise – stets konstant gewachsen. Ein wichtiger Grund für den Erfolg des Unternehmens ist eine Stärke, die normalerweise als Schwäche ausgelegt werden würde: die fehlende Spezialisierung.

BMW Group Werk Steyr setzt Transformation fort

Schon im vergangenen Jahr wurde eine neue Montagelinie zur Produktion von Benzinmotoren in Betrieb genommen und in die Erweiterung der Gehäuse für E-Antriebe investiert. Gesamtkosten: Knapp 130 Millionen Euro. Nun wird auch noch ein neues Aus- und Weiterbildungszentrum am [BMW-Standort in Steyr](https://www.bmwgroup-werke.com/steyr/de/unser-werk.html) eröffnet.

Industrieland Steiermark

Innovativ, kooperativ und menschlich: Die steirische Industrie ist relativ gesehen der größte Arbeitgeber der Steiermark. Im europäischen Vergleich liegt sie in Sachen Nachhaltigkeit, Forschung und Entwicklung im Spitzenfeld.

„Wir stoppen keine Investitionen“

Lange Zeit galt das [BMW-Werk](https://www.bmwgroup-werke.com/) in Steyr als reiner Dieselstandort. Das weltweit größte Motorenwerk der BMW Group befindet sich aber inmitten eines Transformationsprozesses. Erst kürzlich wurde eine neue Montagelinie zur Produktion von Benzinmotoren in Betrieb genommen. „Die BMW Group war immer gut damit beraten, antizyklisch zu investieren“, sagt Geschäftsführer Alexander Susanek. „Bei uns ist der Trend trotz Corona stabil.“

Hier kommen die Experten!

Rasch und punktgenau: [Magna Steyr Industrial Services](https://industrial-services-magna.com/) macht im Projektmanagement und bei der Prozessoptimierung vor, wie Wissenstransfer funktionieren kann.

„Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit bedingen einander“

Plastik wird in der öffentlichen Debatte oft mit Verpackung gleichgesetzt. „Dabei treiben wir mit schützenden Verpackungslösungen aktiv die Verbesserung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten voran“, stellt Michael Schernthaner, CEO von [Schur Flexibles](https://www.schurflexibles.com/de), klar. Wieso es eine differenzierte Betrachtungsweise benötigt und weshalb Nachhaltigkeit ohne Kunststoff nicht möglich ist, erklärt er im Interview.

Gedankensprung mit Wolfgang Ender

Wie können Kunst- und Schaumstoffe im Kreislauf gedacht werden, um so die Müllproblematik zu lösen? Wie lässt sich ein Produkt von Anfang an so konzipieren, dass es am Ende des ersten Lebenszyklus wieder komplett in die Ausgangsrohstoffe zerlegt werden kann? Und welche Maßnahmen braucht es, damit gänzlich nachhaltige Schaumstoffprodukte auch wirtschaftlich umsetzbar sind? Darüber hat Eurofoam-Geschäftsführer Wolfgang Ender mit uns gesprochen.

Hallo, kluger Charakterbau!

Vom Zweckbau zum intelligenten Aushängeschild. Industrie- und Gewerbebauten sind längst keine muffigen architektonischen Randfiguren mehr, im Gegenteil: Smart und schön lautet die Devise des modernen „Businessbaus“. Harald Föttinger, Geschäftsführer der Peneder Business Unit Bau| Architektur, sowie Oskar Kern und Johannes Wagner, Geschäftsführer des Anlagenbauers EBG, über den Industrie- und Gewerbebau von heute.

Investieren als Krisenstrategie

Die Coronakrise hat die Wirtschaft getroffen. Das komplette Ausmaß der Folgen ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht zu beziffern. Fest steht, dass die Pandemie noch lange Zeit nachwirken wird und die Zukunft mehr Fragen als Antworten bereithält. Für einen Industriestandort wie Oberösterreich ist es jedoch jetzt besonders wichtig, in Technologien zu investieren, um sich langfristig nicht selbst seiner Existenzgrundlage zu berauben.

„Frauen sind oft die besseren Leader“

Erfolgsfaktor Frauen: Seit 2008 leitet Karl Ochsner das 150 Jahre alte Familienunternehmen. Man möchte meinen, dass im Wärmepumpenbereich die Männer am Drücker sind. Nicht so bei dem Haager Hersteller, der anhand von Leistung und nicht von Geschlecht bewertet.

Traut euch, Mädels!

Weg mit den Klischees: Dass Frauen keineswegs das schwache Geschlecht im Bereich Technik und Technologien sind, sagt und beweist das sehr weiblich besetzte Team des tech2b Inkubators, der Start-up-Förderung in Oberösterreich. Drei technikaffine Persönlichkeiten stellen sich vor.

„Regionalisierungsträumereien sind der falsche Weg“

Jeder zweite Arbeitsplatz in Oberösterreich ist vom Export abhängig. Über ein Viertel aller österreichischen Ausfuhren stammen aus Oberösterreich, dem führenden Exportbundesland. Doch wie hat sich die Coronakrise auf die Exportwirtschaft ausgewirkt? Und wie gelingt ein erfolgreiches Comeback? Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich, über einen erfolgreichen Restart, Zuversicht und Vertrauen und darüber, warum der Bauernmarkt am Südbahnhof nicht die Weltbevölkerung ernähren kann.

Rohstoff: #Bildung

Qualifikation, Ausbildung und Bildung zählen zu den wertvollsten Standortvorteilen Österreichs. Warum sich die Industriellenvereinigung Salzburg dieses Themas besonders annimmt, erklärt Präsident Peter Unterkofler im Gespräch.

„Ein guter Steuerberater ist ein Art Co-PIlot“

500.000. So viele Skitourengeher sind in Österreich im Winter nach Schätzungen der alpinen Vereine unterwegs. Kurt Lassacher ist einer von ihnen. Das Bergaufgehen scheint ihm zu liegen. Auch beruflich hat er nun als Partner und Geschäftsführer der BDO Salzburg einen Gipfel erklommen.

Von nicht nachvollziehbaren Sorgen und neidvollen Blicken

Ein überraschender Vorstandsabgang und eine Gewinnwarnung haben vor zwei Jahren für negative Schlagzeilen über den Kranhersteller Palfinger gesorgt. Mittlerweile ist die Restrukturierung des damals sanierungsbedürftigen Marinebereichs abgeschlossen und man steuert einem neuerlichen Rekordjahr entgegen. Welche Hausaufgaben es nun zu erledigen gibt, damit es trotz Konjunkturabschwung und Fachkräftemangel so positiv weitergeht, erzählt Vorstandsvorsitzender Andreas Klauser am Firmensitz in Salzburg/Bergheim.

Damit es uns nicht wie den Landkarten geht

Wozu braucht das Industrieland Oberösterreich eigentlich Forschung? Die könnten doch die anderen betreiben, während sich die Oberösterreicher auf Produktion und Weiterverarbeitung konzentrieren. Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der Upper Austrian Research (UAR), erklärt, warum das nicht der richtige Weg wäre.

Wie Innovation gelingt

Kreative Ideen sind das eine, die Entwicklung neuartiger Produkte und Dienstleistungen das andere: Innovation braucht verspielte Freiräume und disziplinierte Struktur – und die gewisse Portion Mut, die unternehmerische Komfortzone zu verlassen.