Von der Massenproduktion zum Unikat

Der Zug ist abgefahren. Industrie 4.0 ist Gegenwart. Industriestandorte, die sich nicht gezielt auf die sogenannte vierte industrielle Revolution vorbereiten und darauf reagieren, werden verlieren. Darin sind sich die Experten einig. Oberösterreich ist längst mit an Bord und bringt alle Voraussetzungen mit, um vorne mitzuspielen. Damit soll das Industriebundesland Nummer Eins wieder wesentliche Vorteile als Produktionsstandort entwickeln.

Hätte jemand vor gar nicht so langer Zeit behauptet, dass wir bald alle mindestens eine Profilseite im Internet haben werden, die uns mit Freunden, Bekannten und Unbekannten vernetzt, die sämtliche unserer Bedürfnisse, Leidenschaften, Erlebnisse dokumentiert und uns gleichzeitig die Bedürfnisse, Leidenschaften und Erlebnisse der anderen mitteilt, wir hätten wohl den Kopf geschüttelt. Heute ist Social Media längst Realität. Wir sind vernetzt, wir kommunizieren miteinander, wir reagieren darauf, wir bekommen und wir liefern Unmengen an Daten, und das alles permanent und weltweit.

Facebook der Maschinen

Wenn es möglich ist, Menschen zu vernetzen, warum soll es dann nicht möglich sein, dass sich diese Vernetzung auch auf Dinge im Unternehmensumfeld und in der Produktion ausdehnt? Durch das Zusammenwachsen modernster Informations- und Kommunikationstechnologien mit klassischen industriellen Prozessen innerhalb eines Unternehmens oder auch über Unternehmensgrenzen hinweg, würde das im Alltag bedeuten: Die Objekte tauschen gegenseitig Informationen aus, treffen ihre Entscheidungen und steuern sich selbst. Industrie 4.0 ist somit ein Paradigmenwechsel von der Planwirtschaft zur flexiblen Marktwirtschaft in den Werkshallen. Eine vierte industrielle Revolution soll – nach Jahrzehnten der Massenproduktion – die Rückkehr zum Unikat bringen. Man spricht von der intelligenten Fabrik, von immer stärker automatisierter, flexibilisierter und individualisierter Produktion und von revolutionären Geschäftsmodellen, die sich dadurch entwickeln werden.

Neue Chance für Produktionsstandort

Zukunftsmusik? Von wegen. Einige Töne der Melodie sind längst erklungen, zum Beispiel beim Linzer Elektronikunternehmen Keba. „Wir sind als Automatisierungshersteller sozusagen Komponenten-Lieferant für Industrie 4.0 und beschäftigen uns schon lange damit. Auch schon zu Zeiten, als es diesen Begriff noch gar nicht gegeben hat“, sagt Franz Höller, CTO der Keba AG. Tatsächlich steckt hinter dem Begriff „Industrie 4.0“ sehr viel mehr als dieser aussagt. Ob die Veränderungen, die auf die Industrie zukommen, tatsächlich eine Revolution sind oder doch eher eine Evolution, da gehen die Meinungen auseinander. „Was die Technologie betrifft, ist es für mich eine Evolution, also eine Weiterentwicklung. Aus Sicht der Geschäftsmodelle, die sich dadurch auftun werden, aber eine Revolution“, so TMG- Geschäftsführer Bruno Lindorfer. Keine Zweifel hat Wirtschaftslandesrat Michael Strugl jedenfalls daran, dass Industrie 4.0 die Zukunft der Produktion ist. „Und die darf nicht am Standort Oberösterreich vorbeiziehen!“ Denn für ihn sei es ein absolutes Muss, im knallharten globalen Standort-Wettbewerb führend zu sein. „Wir wollen Oberösterreich wieder ins Spitzenfeld bringen, ein guter Mittelfeldplatz ist zu wenig!“ Industrie 4.0 passe daher gut ins Konzept, um durch einen technologischen Vorsprung den Standort attraktiver zu machen. Um tatsächlich eine Vorreiterrolle einnehmen zu können, wurde bereits 2013 ein oberösterreichisches Leitprojekt mit dem Titel „Task Force Industrie 4.0“ von der Wirtschaftskammer und der Industriellenvereinigung im Auftrag des Wirtschaftsressorts des Landes Oberösterreich initiiert. „Diese Dialogbereitschaft zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ist ein großer Vorteil von Oberösterreich“, sagt Anke Merkl-Rachbauer von der TMG.

Ein Dialog, der heuer im April auch in Kaiserslautern fortgesetzt wurde. Dorthin reiste nämlich eine Delegation aus Oberösterreich, angeführt von Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, um sich am DFKI, dem Deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz, mit Forschern auszutauschen. Dabei ging es vor allem auch um Fragen wie: Welche Vorteile werden die neuen Technologien bringen? Wann werden sie einsatzfähig sein? Was bedeutet das für den Produktionsstandort? Wie schnell kann man sich als Unternehmen darauf einstellen und darauf reagieren? „Ein produzieren- der Betrieb hat natürlich schon auch Sorgen“, erklärt Rudolf Mark von der Mark Metallwarenfabrik GmbH und Beiratssprecher des Automobil-Clusters, der sich durch diese Studienreise mehr Klarheit verschaffen konnte. „Das ist ein evolutionärer Prozess und passiert nicht von heute auf morgen. Ich beschäftige mich gerade damit, meine Firma massiv zu erweitern – dabei ist klar für mich, dass ich den Aspekt Industrie 4.0 absolut einbauen werde.“ Wichtig sei ihm da- bei aber, seine Mitarbeiter nicht im Unklaren zu lassen, sondern mit ihnen das Thema Industrie 4.0 offen zu diskutieren, damit keine Unsicherheiten entstehen.

Neue Arbeitsprofile: Besser? Schlechter? Anders!

Veränderungen machen schließlich auch Angst. Bilder von menschenleeren Fabriken kommen auf. Fragen wie „Wird die Technik die menschliche Arbeit ersetzen?“ stellen sich. Und auch aus der Vergangenheit weiß man, dass sich die Geschäftswelt in vielen Bereichen sehr rasch völlig verändern kann. „Ganze Industrielandschaften wurden wegrationalisiert – man denke an CDs, Brockhaus Lexika oder Reisebüros“, sagt Herbert Jodlbauer von der FH Oberösterreich Studienbetriebs GmbH. Das Profil der Mitarbeiter wird sich also ändern, einige Aufgaben werden wegfallen, neue Aufgaben werden hinzukommen. „Eine technische Evolution wird selbstverständlich Arbeitsplätze verändern, aber nicht wegrationalisieren“, so Strugl. Er ist überzeugt davon, dass neue, hochattraktive Arbeitsplätze entstehen werden. „Die Anforderungen an die Mitarbeiter im Hinblick auf die Qualifikationen werden steigen“, ist auch TMG-Geschäftsführer Bruno Lindorfer überzeugt. Genau das sei der große Vorteil von Oberösterreich. „Wir haben hochqualifizierte Fachkräfte – eine Chance, die wir nutzen müssen. Während meiner langen Industriezeit war ich auch vier Jahre in den USA und kenne die Situation dort also sehr gut. Den typischen Facharbeiter, den wir hier in Österreich haben, gibt es in dieser Form in Amerika gar nicht.“ Auch das universitäre Ausbildungsangebot sei in Oberösterreich perfekt für Industrie 4.0 gerüstet: die Johannes Kepler Universität Linz mit dem Fachbereich Mechatronik und IT, die Fachhochschule Oberösterreich mit Schwerpunkten wie Automatisierungstechnik sowie Produktion und Logistik. „Die Möglichkeiten sind gegeben, nun geht es noch darum, genügend junge Leute für diese Studien zu begeistern“, sagt Klaus Zeman vom JKU Institut für Mechatronische Produktentwicklung und Fertigung.

Die Produktionsarbeit wird sich also verändern, mit den Anforderungen des Marktes steigt auch der Automatisierungsgrad - der Mensch als Arbeitskraft wird aber auch in Zukunft eine unerlässliche Rolle spielen, jedoch eine andere als heute. „Wenn wir uns nie bewegt hätten, dann stünden wir immer noch an den alten Arbeitsplätzen – während die anderen uns überholt hätten“, gibt Landesrat Strugl zu bedenken. Denn eines ist klar: Veränderungen lassen sich nicht aufhalten – wenn sie nicht hier passieren, dann woanders.

Industrie 4.0

Was wird sich ändern?

Eine dezentrale steuerung ermöglicht lokale Entscheidungen, es wird nicht alles durch ein zentrales System vorgegeben. Produkte können sich demnach selbst steuern und den Weg durch die Fabrik suchen. Die „intelligente Fabrik“ der Zukunft ist hochflexibel, hochproduktiv und ressourcenschonend – die Flexibilisierung der Produktion und damit die Individualisierung zu den ökonomischen Konditionen eines Massenherstellers kann Realität werden.

Nicht nur die Vernetzung in der Produktionsarbeit ist neu, auch Komponenten, Systeme und Produktionsanlagen werden intelligenter, haben mehr Steuerungsfunktionalität und sind stärker in der Lage, auf die flexiblen Bedürfnisse im Produktionsumfeld zu reagieren.

Die Integration von Produktions- und Wissensarbeit wird in Zukunft noch wichtiger: Mit Sensorik und Vernetzung können Daten zeitnah und über die gesamte Lebensdauer des Produktes erhoben und eingebunden werden.

Neue Arbeitsprofile: Der Mensch hat auch zukünftig eine wichtige Rolle; seine Arbeit wird sich jedoch verändern. Die Mitarbeiter müssen dafür qualifiziert werden.

Eine Motivation hinter Industrie 4.0 ist auch, die Industrie in Europa zu halten. Große Fertigungsindustrien sollen motiviert werden, hier zu bleiben, anstatt nach Asien abzuwandern.

Expertenmeinungen

"Oberösterreich ist ein rohstoffarmes Hochlohnland, wir können nur mit Innovationsführerschaft punkten. Da ist Industrie 4.0 gerade für ein Produktionsbundesland eine große Chance. Wir müssen diese nutzen! Chancen sehe ich insbesondere darin, dass man durch die neuen Technologien auch relativ kleine Losgrößen sehr kostengünstig produzieren kann. Das kommt natürlich Europa zugute."

Bruno LindorferTMG

"Die Mechatronik ist die Schlüsseltechnologie von Industrie 4.0. Die Kunst wird in der Vernetzung der Technologien liegen – hier sind Kommunikationsstandards für die Datenübertragung zu schaffen und auch die Infrastruktur zur Bewältigung der Datenmengen zu bauen. Oberösterreich bringt alle Voraussetzungen mit, um bei Industrie 4.0 vorne mitzuspielen."

Christian AltmannMechatronik Cluster

"Im globalen Wettbewerb ist Industrie 4.0 eine große Chance: Lokale Produktion für den lokalen Markt wird dadurch möglich. Aber natürlich bedeutet so eine Veränderung dennoch ein Wechselbad der Gefühle. Die Arbeitswelt wird sich verändern, das wirft erst einmal viele Fragen auf. Doch die Gegenfrage ist: Was passiert mit den Arbeitsplätzen, wenn wir nicht mitmachen?"

Johann BaldingerWKOOE Sparte Industrie

"Neue Geschäftsmodelle werden entstehen – weg vom Produkthersteller hin zum Lösungsanbieter. Veranschaulicht an einem Beispiel: In Zukunft wird es nicht darum gehen, ein Auto zu verkaufen, sondern Mobilität."

Herbert JodlbauerFH-OÖ Studienbetriebe GmbH

#Ähnliche Artikel

Von Bits und Butterbrezen

Zu Besuch bei den Lieblingsnachbarn des Landes. Eine Oberösterreichdelegation mit Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner, dem Präsidenten der Industriellenvereinigung Axel Greiner sowie dem Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Joachim Haindl-Grutsch ließ sich von digitalen Best-Practice-Beispielen der Wirtschaftsregion Bayern inspirieren.

Wir können leider nicht darüber reden …

… welche (internationalen) Kunden die [EV Group](https://www.evgroup.com/) betreut oder woran das Innviertler Unternehmen gerade tüftelt. Was wir aber verraten dürfen: Dass sich die Firma in den letzten 20 Jahren vom mittelständischen Unternehmen zum internationalen Big Player etabliert hat. Wobei an der oberösterreichischen Homebase mittlerweile rund 850 Mitarbeiter beschäftigt sind und es weltweit 25 Standorte gibt. Wir erfahren, wie die EV Group mit Zuhören den Weltmarkt erobert und warum man als Mitarbeiter gut im Geheimnishüten sein muss.

Gartenarbeit? War gestern!

Vor mehr als 25 Jahren revolutionierte der Garten- und Forstprodukthersteller Husqvarna die Rasenpflege mit der Markteinführung des ersten kommerziellen Mähroboters. Jetzt wurde die neueste Generation präsentiert – gesteuert via Smartphone und mit intelligenter Schnitthöhenanpassung.

(Video-)Content ist King!

Er ist Filmemacher. Und immer öfter auch Content-Creator. Markus Kaiser-Mühlecker produziert seit über 20 Jahren jegliche Art von Filmen und Werbevideos. Sein allererster Dokumentarfilm schaffte es sogar auf Anhieb in das Spätabend-Programm des ORF. „Kein Medium kann Emotionen wecken wie der Film. Wer eine Botschaft transportieren möchte, sollte das mit einem Video machen.“ Wieso das Video das wichtigste Kommunikationsinstrument unserer Zeit ist und worauf Unternehmen bei selbstproduziertem Content achten sollten, verrät uns der Oberösterreicher beim Studiobesuch.

Innovation aus Oberösterreich: Die digitale Gemeindezeitung

Bürgermeister. Fußballverein. Trachtenmusikkapelle. Pfarre. Täglich gibt es von örtlichen Institutionen und Vereinen Updates für die Leute in der Gemeinde. Als gedruckte Gemeindezeitung, auf verschiedenen Webseiten, auf amerikanischen Social-Media-Plattformen – verstreut und schwierig zu überblicken. Die Digitalisierung in den Regionen ist eine der aktuell größten und wichtigsten Herausforderungen. Newsadoo prescht mit einer digitalen Lösung für die Kommunikation und Information innerhalb der 438 oberösterreichischen Gemeinden vor – Restösterreich soll bald folgen.

„Wir wollen die Großen ein bisschen ärgern“

„Unsere Mitarbeiter sind der Schlüsselfaktor im Wettbewerb mit Billiglohnländern“, sagt Geschäftsführer Günter Benninger über die Technologieführerschaft des Automobilzulieferers Promotech. Mit der Spezialisierung auf die Fertigung hochpräziser Kontaktbauteile für Sicherheits- und Assistenzsysteme hat das Unternehmen eine Nische gefunden, in der es stark wachsen konnte. 1995 mit Kleinserien für die Unterhaltungselektronik begonnen, hat Promotech heute 300 Mitarbeiter und produziert für Marken wie Porsche, Ferrari und Lamborghini.

(Wo)HER mit der Energie?!

Man kann sie nicht sehen, nicht riechen, nicht schmecken. Und trotzdem bestimmt sie unser Leben. Sie treibt uns an. Sie kommt aus dem Griechischen und bedeutet „wirkende Kraft“. Die Energie. Warum haben manche Menschen so viel davon? Welche Energietankstellen nutzen die denn? Und was, wenn uns die Energie irgendwann ausgeht? Wie weit sind wir überhaupt bei der Energiewende, woher wird die Energie der Zukunft kommen? Und woher sollte sie heute schon kommen, damit wir überhaupt von Zukunft reden können?

Die Biene, das Role-Model

Fleißig ist sie, gewiss. Diese Eigenschaft ist allseits bekannt. Doch das nützliche Insekt bietet mehr. Besser gesagt: Sie bieten mehr. Denn für Roland Fabris, Standortleiter von Takeda Linz, dient der gesamte Bienenschwarm als Vorbild für sein Unternehmen.

„Jede Krise hat auch eine positive Seite“

Mit einem Anteil von mehr als 70 Prozent an der österreichischen Gesamtwertschöpfung ist der Dienstleistungssektor die mit Abstand wichtigste Säule unserer Wirtschaft. Wie sind die Dienstleistungsbetriebe durch die Krise gekommen, was haben sie gelernt, was macht sie aus, warum haben sie genau jetzt gegründet? Vier unterschiedliche Unternehmen unter der Lupe.

PR

ICH MACH DIR DEN CHEFREDAKTEUR !

Hey, ich bin’s. Newsabot. Ich arbeite vor allem im Hintergrund, aber ich denke ich bin trotzdem der wichtigste Mitarbeiter im Newsadoo-Team. Immerhin, ohne mich läuft hier gar nichts, und ich arbeite rund um die Uhr, sieben Tage die Woche. Sehen kannst du mich selten. Manchmal spreche ich dich kurz an, wenn du [Newsadoo](https://newsadoo.com/de) verwendest, geb dir einen Tipp oder helfe dir bei Einstellungen. Die Ergebnisse meiner Arbeit siehst du aber permanent. Personalisierte, digitale News sind mein Ding. Deins auch?

„Es ist nie zu spät, neue Wege einzuschlagen“

Die Coronakrise hat den Arbeitsmarkt schwer getroffen und sorgt für hohe Arbeitslosigkeit. Gefordert ist jetzt nicht nur das Sozialsystem, sondern auch die Betroffenen selbst. Denn die Wartezeit, bis die Wirtschaft wieder anläuft und Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, kann produktiv genutzt werden. Das AMS hat einige Tipps parat.

Kinder und Karriere: ein Entweder-oder?

Oder ist beides möglich? „Ja!“, sagen Kati Bellowitsch, Mama zweier Jungs und Peter Huebauer, Papa von zwei Mädchen. Beide erzählen, wie sie alle(s) unter einen Hut bekommen. Wie Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützt werden kann, zeigen die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und Maschinenbau Fill.

Im Angesicht des digitalen Zwillings

Die digitale Transformation wurde in der oberösterreichischen Wirtschafts- und Forschungsstrategie als zentrales Handlungsfeld verankert, um die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts langfristig zu sichern. Die Erwartungen an die Forschung könnten dabei kaum größer sein: In der Rolle des Innovationsmotors soll sie sich wiederfinden. Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der [Upper Austrian Research](https://www.uar.at/de/home), spricht im Interview darüber, wie die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich dieser Herausforderung begegnet.

PR

...Wir# brauchen diese Talente!! Unternehmensprofil: FILL

„Wer die beste Lösung sucht, entwickelt gemeinsam mit Fill seine Zukunft.“ Das ist die Mission des international tätigen Maschinen- und Anlagenbauunternehmens in Gurten im Innviertel. Zur Umsetzung der innovativen Projekte sind unterschiedlichste Kompetenzen gefragt. Die Mitarbeiter genießen sehr viel Freiraum, bekommen aber auch die notwendige Unterstützung, um sich in der jeweiligen Disziplin fachlich und persönlich weiterzuentwickeln.

Wenn guter Rat (teuer) wertvoll ist

Wir haben uns viele Fragen zum Erfolgsfaktor Beratung gestellt: Was bedeutet es, gut beraten zu sein? Wann wollen Kunden wie beraten werden? Das Marktforschungsinstitut whitebox ist für uns diesen und noch mehr Fragen in einer Umfrage nachgegangen. Außerdem klären wir mit Vertretern beratungsintensiver Branchen, was es überhaupt heißt, die richtige Beratung anbieten zu können.

„Österreich kann eine entscheidende Rolle spielen“

Nach über 24 Jahren als Abgeordneter im Europäischen Parlament wurde Paul Rübig Anfang Juli in den achtköpfigen Verwaltungsrat des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) berufen. Das EIT fördert die Zusammenarbeit von Bildung, Forschung und Wirtschaft innerhalb der Union. Im Interview kritisiert Rübig das aktuell vorgeschlagene Forschungsbudget des europäischen Rates der nationalen Staats- und Regierungschefs und erklärt, wie die EU künftig ihre Innovationskraft stärken sollte, um international wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gemeinsam für mehr Lebensqualität

Städte übernehmen wichtige Funktionen für die Umlandgemeinden – und umgekehrt. Deswegen ist es umso wichtiger, dass sie kooperieren und gemeinsame Projekte vorantreiben. Derzeit arbeiten in Oberösterreich 16 Städte, Stadt- und Marktgemeinden im Rahmen einer solchen Stadt-Umland-Kooperation zusammen, koordiniert werden die Projekte vom Regionalmanagement Oberösterreich (RMOÖ). Das Ziel: effizientere und lebenswertere Lebensräume.

Traut euch, Mädels!

Weg mit den Klischees: Dass Frauen keineswegs das schwache Geschlecht im Bereich Technik und Technologien sind, sagt und beweist das sehr weiblich besetzte Team des tech2b Inkubators, der Start-up-Förderung in Oberösterreich. Drei technikaffine Persönlichkeiten stellen sich vor.