Oberösterreichs Innovationsprogramm startklar

Einen völlig neuen Ansatz verfolgt das Land Oberösterreich bei jener Strategie, die den Standort Oberösterreich fit für die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs machen soll: Dem strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm "Innovatives OÖ 2020".

Einzigartig daran ist der technologiepolitisch moderne Ansatz der Orientierung entlang der Innovation Chain Bildung–Forschung–Wirtschaft innerhalb definierter Aktionsfelder. „Die Aktionsfelder sind genau jene Bereiche, in denen Oberösterreichs Wirtschaft schon heute besonders innovativ ist und über technologische Kernkompetenzen verfügt“, sagt Wirtschaftslandesrat Michael Strugl. Dazu gehören Industrielle Produktionsprozesse, Energie, Gesundheit und Alternde Gesellschaft, Lebensmittel und Ernährung, Mobilität und Logistik. Innerhalb der Aktionsfelder werden die Ziele, Themen und Maßnahmen für die Schlüsselbereiche Bildung-Forschung-Wirtschaft festgelegt. Abgeleitet von den Strategien auf EU-Ebene, den Vorgaben des Rates für Forschung und Technologieentwicklung in Österreich und den grundstrategischen Empfehlungen des Rates für Forschung und Technologie für Oberösterreich wurden vier Kernstrategien festgelegt: Standortentwicklung, Industrielle Marktführerschaft, Internationalisierung und Zukunftstechnologien.

1,35 Milliarden Euro Programmvolumen

Das Gesamtvolumen des Programms ist ein Rekord-Investment in den Innovationsstandort: Es ergibt sich aus dem Anteil des Landes OÖ sowie den Zahlungen Dritter. Aus dem Forschungs- und dem Wirtschaftsressort sollen für die Programmdauer jeweils rund 225 Millionen Euro beigesteuert werden. Weitere 900 Millionen Euro werden durch Projektpartner sowie Drittmittel finanziert. Das Gesamtvolumen für die Programmdauer 2014 bis 2020 beläuft sich somit auf mindestens 1,35 Milli- arden Euro und ist damit gleich hoch wie alle drei Vorgängerprogramme zusammen. Forschungslandesrätin Doris Hummer: „Eine Forschungsquote von vier Prozent bis 2020 rückt so in greifbare Nähe.“

Umsetzung startet 2014

Das Programm wird mit Jänner 2014 gestartet und hat eine Laufzeit bis 2020. Ab 2014 ist die Einreichung von konkreten Projekten im Rahmen der strategischen Vorgaben möglich. Für gewisse Projekte wird es auch Calls geben, im Zuge derer Bewerbungen für die Umsetzung abgegeben werden können.

Informationen

Aktuelle Infos zum Strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm unter www.ooe2020.at oder bei der OÖ Technologie- und Marketinggesellschaft unter 0732/79810-5012.

Am 22. Jänner 2014 ist eine große Auftaktveranstaltung geplant, bei der das Programm der Innovations- Community im Detail präsentiert wird.

#Ähnliche Artikel

Die Industrie im Wandel

Explodierende Energiekosten, Lieferengpässe und der Fachkräftemangel sind mittlerweile Alltag in Krisenzeiten. Mittendrin: die Industrie. Joachim Haindl-Grutsch, Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Oberösterreich, spricht mit uns über die Zukunft seiner Branche und die Digitalisierung als großen Hoffnungsträger.

PR

Ein Sudkessel, zwei Generationen

Als „jung und noch jünger“ bezeichnen sich Josef Wasner und Felix Schiffner von der Vorarlberger Brauerei Fohrenburg. Die beiden sympathischen Braumeister befinden sich zurzeit inmitten eines Generationenwechsels – im Sommer 2022 übernimmt Schiffner das Ruder, während sich sein Vorgänger bereits auf den wohlverdienten Ruhestand freut. Ein Gespräch mit zwei Generationen, die seit jeher ihr Handwerk lieben.

Wie sieht Beratung in Zukunft aus?

War gefühlt noch gestern von der Arbeitswelt 4.0 die Rede, befinden wir uns heute dank der digitalen Transformation bereits auf dem nächsten Level. Die Arbeitswelt 5.0 ist noch smarter, vernetzter und erweist sich spätestens seit der Coronakrise als notwendiger Schritt in die Zukunft. Auf dem Weg dorthin leisten Nikolaus Schmidt und sein Consultingunternehmen Klaiton Unterstützung.

Einmal grünes Arbeitsklima bitte!

Rund 30 Prozent der globalen CO2-Emissionen entstehen durch die Nutzung und Instandhaltung von Gebäuden. Welchen Beitrag erfolgreiches Facility Management zu mehr Nachhaltigkeit leisten kann, erklärt Robert Punzenberger, Geschäftsführer von FIX Gebäudesicherheit + Service GmbH, einem Tochterunternehmen der Peneder Gruppe aus Atzbach in Oberösterreich.

Der gute Stoff für die mobile Zeitenwende

Was tut ein großer Fahrzeuglogistiker in Zeiten des Klimawandels? Er sieht nach vorne und rüstet das Unternehmen um. Spätestens ab 2026 rollen die ersten wasserstoffbetriebenen Autotransporter von Hödlmayr International über unsere Straßen. Und man baut an einem zweiten großen Standbein. Wir haben mit CFO Robert Horvath über den neuen Kurs des Europakonzerns und den guten Stoff, aus dem unsere mobile Zukunft ist, gesprochen.

Das Feuer der Begeisterung entfachen

Alles zurück auf Anfang? Der Klimawandel, Corona, fehlende Arbeitskräfte – ein halbes Jahr nach den Landtagswahlen in Oberösterreich gleicht das Alltagsleben einer aufgescheuchten See, die nicht zur Ruhe kommt. Liegt es an Corona allein? Oder spüren wir den Aufbruch in ein neues Zeitalter, das auch vor Oberösterreich nicht haltmacht? Landtagspräsident Max Hiegelsberger und ÖVP-Klubobmann Christian Dörfel im Doppelinterview über die Chancen der Krise und wie eine erfolgreiche Zukunft für alle gelingt.

Die Lichtmacher

Es begann Ende der 70er Jahre in einer Kellerwerkstätte am Rande von Peuerbach. Felix Aspöck hatte sich vorgenommen, die Beleuchtung von Fahrzeugen zu revolutionieren. Der Rest ist Geschichte. Wie es einem Tüftler gelungen ist, aus einer Vision einen Weltkonzern aufzubauen, der heute Autos, Lastwagen, Motorräder und Anhänger in ganz Europa zum Leuchten bringt.

Brücken statt Mauern

„Willkommen in der Zukunft!“, sagt Andreas Fill, als wir gemeinsam den Fill Future Tube betreten. Was wie eine moderne Version der Kommandobrücke des Raumschiffs Enterprise wirkt, ist der neue Verbindungstunnel in seinem Unternehmen. Von Picard bis Spock sind alle dabei: Wir waren dort, wo Produktionshallen und Kräne nach Star-Trek-Commandern benannt werden – und das mitten in Oberösterreich. Ein Blick hinter die Kulissen. Und in die Zukunft.

Wo geht‘s hier in die Zukunft, bitte?

Wenn alle Wege nach Rom führen, führen dann auch alle Wege in die Zukunft? „Sie führen vielmehr in die Gegenwart, denn so sehr wir auch in Richtung Zukunft gehen, wir kommen immer wieder in der Gegenwart an“, sagt Zukunftsforscherin Christiane Varga. Und erklärt, wie wir den Wandel in eben dieser Gegenwart begrüßen können.

Durchblick im Kryptodschungel

Da beim Geld bekanntlich die Freundschaft aufhört, empfiehlt es sich oftmals, Außenstehende zu konsultieren. Doch an wen wendet man sich beim Thema Kryptowährungen? Partner Oliver Völkel und Rechtsanwältin Leyla Farahmandnia von STADLER VÖLKEL Rechtsanwälte erklären, worauf bei Bitcoin und Co. zu achten ist.

Premiumlocation für Premiumfahrzeuge

„The Car Loft“ in Kefermarkt ist alles andere als ein normales Autohaus. Gründer und Geschäftsführer Stefan Reichhart hat uns auf eine Entdeckungsreise durch die Räumlichkeiten mitgenommen, in denen vorwiegend Premium-Jungwägen verkauft werden.

Lust auf die Zukunft?!

Oder haben wir doch Respekt vor zu viel Veränderung? Eine Frage, die wir uns im digitalen Wandel regelmäßig stellen (müssen). Sei es im Kleinen, etwa bei der täglichen Entscheidung, ob wir im Homeoffice bleiben oder doch ins Büro fahren. Oder im Großen, wenn es darum geht, die Weichen für unsere Zukunft zu stellen. Für den wirtschaftlichen Standort, für Österreich als wohlhabendes Land und nicht zuletzt für uns als Gesellschaft. Die digitale Transformation ist wie eine Reise in die Zukunft, die bereits voll im Gange ist. An uns liegt lediglich, daran auch teilzunehmen. Also: Bitten Sie Alexa, die Musik leiser zu stellen, und setzen Sie die „VR-Lesebrillen“ auf.

Wie leicht geht Digitalisierung?

Mit ihren simplen und smarten Lösungen bietet die in Graz ansässige Marke [Digital2Go](https://digital-2-go.com/) Digitalisierungsschritte für KMU. Im Portfolio finden sich Produkte, die auch Unternehmen wie Zalando und L’Oréal ihren Prozessen täglich unterstützen. Das Motto dabei: „Weil Digitalisierung auch einfach geht.“ Oliver Lehner, Vice President BU Partner & Products, spricht im Interview über entscheidende Skills im digitalen Zeitalter, spannende Innovationen und den Mehrwert smarter Lösungen.

„Wir verstehen die Digitalisierung breiter …"

… und deshalb haben wir in Oberösterreich die Chance, Großes zu schaffen“, sagt Oberösterreichs Landeshauptmann Thomas Stelzer. Die neue Technische Universität in Linz soll zu diesem Schaffen einiges beitragen. Wie man Studierende anlocken möchte und international Aufmerksamkeit erregen will, erzählt er uns im – passenderweise – virtuellen Interview.

Was muss man in der Digitalisierung können?

Die Welt wird intelligenter, fortschrittlicher und vor allem digitaler. Von der Hyperautomation über Cloudlösungen und Big Data bis hin zur Künstlichen Intelligenz: Die Liste der transformativen Gewalt der Digitalisierung ist lang. Dabei ist der Megatrend Ursache und zugleich Symptom des ständigen Wandels. Beschleunigt durch die großen Krisen unserer Zeit und irgendwo zwischen Fluch und Segen.

Revolution am Energiemarkt

Mit Gridpulse eine nachhaltige Sensorentechnik zur Marktreife zu bringen, so lautete das Ziel und die Aufgabe von BDO Austria und der Knill Gruppe. Wie es ihnen gelungen ist? Durch eine Partnerschaft auf Augenhöhe, den Mut, nahe am Markt zu arbeiten, und nicht zuletzt Dank eines ebenso kompetenten wie neugierigen Teams.