Doris Hummer

Doris Hummer

  • Präsidentin, WKOÖ (Stand: Nov. 2017)
  • Präsidentin, Wirtschaftsbund OÖ (Stand: März 2017)

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Made in Upper Austria

Die Wirtschaft floriert, die Stimmung bei den heimischen Produktionsunternehmen ist gut. Es wird kräftig investiert und erweitert. Wir haben nachgefragt, welche Faktoren den Wirtschaftsstandort Oberösterreich so attraktiv machen und wo es Verbesserungspotential gibt. Auf den nächsten Seiten geht es quer durch den Produktionsstandort Oberösterreich, gegliedert nach den fünf NUTS-3-Regionen Linz-Wels, Steyr-Kirchdorf, Traunviertel, Innviertel und Mühlviertel, zu 16 verschiedenen Firmen in unterschiedlichen Branchen.

Von Mut, Begeisterung und Respekt

Die Arbeitswelt verändert sich aktuell so rasch wie noch nie. Das stellt auch Führungskräfte vor völlig neue Herausforderungen. Wir fragen in unserer Serie „Wohin führt das?“ junge Führungskräfte, wie sie diese meistern und worauf es in ihrem Job wirklich ankommt.

Preisverdächtig

Wer mit neuen Ideen und innovativen Lösungen wichtige Impulse für Oberösterreichs Wirtschaft setzt und zeigt, was mit schöpferischer Kraft sowie unerschütterlichem Willen möglich ist, wird belohnt. Und zwar mit dem Jungunternehmerpreis 2017. Die Junge Wirtschaft OÖ zeichnete neun Preisträger in drei Kategorien aus.

„Ich bin kein Streithansel“

Bei ihrem Job-Antritt im November 2016 wurde sie oft wenig charmant als „Quotenfrau“ und „Notlösung“ bezeichnet. Doch davon hat sich die 34-jährige Helena Kirchmayr nicht beirren lassen. Beim Treffen auf dem elterlichen Bauernhof in Pucking erzählt sie uns, was ihre ganz persönliche Inspirationsquelle ist, warum sie als Klubobfrau kein Streithansel ist und warum der Volkspartei ein Tritt in den Hintern nicht schadet.

Der XX-Faktor

„Ich investiere ausschließlich in Unternehmen mit mindestens einer Frau im Gründerteam“, sagt Investor Jonathan Sposato. Der amerikanische Großinvestor Warren Buffett sieht es ähnlich: Kriterium Nummer eins für seine Investments ist ein gemischtes Führungsteam. Mit Feminismus hat das wenig zu tun. Es geht ihnen vielmehr um Rendite. Immerhin bezeugen mehrere Studien, dass der Einfluss von Frauen im Vorstand ein wichtiger Erfolgsfaktor sei. Der XX-Faktor also.

Was bleibt, was kommt, was geht?

Neues Jahr, neues Glück, neue Herausforderungen, neue Pläne. Ja, aber welche? Unternehmer, Geschäftsführer und Interessensvertreter blicken in die Zukunft.

„Konzentriere mich auf die Kernfamilie“

Warum er sich für seine Definition vom Familienbegriff gerne kritisieren lässt, was er bei der Familienpolitik auf Landesebene bewirken will und wo er sich als Politiker nicht vorbildhaft verhalten hat, erzählt FP-Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner, als wir ihm in seinem neuen Büro, dem ehemaligen Büro von Doris Hummer, einen Besuch abstatten. Haimbuchner ist in der oberösterreichischen Landesregierung für Familien, Naturschutz und Wohnbau zuständig.

In zehn Jahren in die Top-Ten: Wachstumsstrategie für OÖ

Sind VW-Vorstand Hans Dieter Pötsch, voestalpine-Vorstand Wolfgang Eder, KTM-Vorstand Stefan Pierer und Landeshauptmann Josef Pühringer eigentlich einer Meinung? Was die Vorstellungen von der Zukunft des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich betrifft, durchaus.

Wie werden wir, was wir werden wollen

Es gibt in Österreich mehr als 200 unterschiedliche Lehrberufe. Dazu verschiedenste mittlere und höhere Schulen - technische, kaufmännische, kunstgewerbliche und allgemeinbildende. Auch all die Studiengänge zu überblicken, ist ein Ding der Unmöglichkeit geworden. Wie soll man sich hier, mit nicht einmal fünfzehn Jahren Lebenserfahrung, entscheiden? Warum es keine falschen Entscheidungen gibt, was Eltern tun können und warum die Gesellschaft kein Mitspracherecht haben sollte.

Karriere in Teilzeit

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eine große Herausforderung - vor allem für Frauen, weil die Hauptlast der Kindererziehung noch immer bei den Müttern liegt. Für viele Frauen bedeutet das einen Knick in der Karriereleiter. Wie man einen Karriereknick umgehen kann und welche Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf benötigt werden, hat eine Expertenrunde am Unicampus auf Einladung der Kepler Society und des Alumni Clubs der JKU Linz diskutiert.

Hochschulen: Wo steckt hier der Unternehmergeist?

Bildung und Forschung - die Kernaufgaben von Hochschulen. Und gleichzeitig ein großes Potential für die Wirtschaft. Denn wer könnte innovative Technologien, die in Forschungsprojekten entwickelt wurden, besser verwerten als die Forscher, Studenten und Absolventen selbst? Vor allem dann, wenn Industrie und mittelständische Unternehmen den Doppelpass mit den Startups suchen. Die Kombination aus Innovationen, Persönlichkeiten und Kapital ist ein Nährboden für Wachstum und Fortschritt - die Hochschule damit ein Wirtschaftsmotor.

Von 166 auf 5.000

Vor 20 Jahren gab es 166 Studierende an der FH Oberösterreich. Heute ist die Hochschuleinrichtung mit mehr als 5.000 Studierenden und rund 11.900 Absolventen die größte und in Forschung und Entwicklung erfolgreichste Fachhochschule in Österreich. Gerald Reisinger verfolgt als Geschäftsführer seit zehn Jahren das Ziel, international an der Hochschulspitze zu sein. Beim Interview am Standort Wels verrät er, wie es gelingt, Absolventen auszubilden, die in der Wirtschaft als Mitarbeiter höchst begehrt sind.

Hilfe, meine Mitarbeiterin ist schwanger!

Eine berechtigte Sorge? Nicht, wenn Karenzmanagement aktiv betrieben wird. Karenz kann auch eine große Chance bedeuten und Wettbewerbsvorteile schaffen. Kompass, das Kompetenzzentrum für Karenz- und Karrieremanagement, zeigt Unternehmen auf, wie es gelingen kann, diese Chance aufzugreifen.

Industrie nimmt Startup-Szene ins Visier

Seit rund drei Jahren ist das akademische Startup-Netzwerk Akostart OÖ aktiv und hat gemeinsam mit tech2b und weiteren Institutionen eine sehr dynamische Szene in Oberösterreich etablieren können. Jetzt wurden im Softwarepark Hagenberg die Brücken zur Industrie gebaut, was sowohl für die Startup-Szene, als auch den Industriestandort interessante Potentiale eröffnen könnte.

Oberösterreichs Innovationsprogramm startklar

Einen völlig neuen Ansatz verfolgt das Land Oberösterreich bei jener Strategie, die den Standort Oberösterreich fit für die Herausforderungen des globalen Wettbewerbs machen soll: Dem strategischen Wirtschafts- und Forschungsprogramm "Innovatives OÖ 2020".

Und es geht doch

Nicht perfekt. Nicht ohne einen ständigen Begleiter, der sich „schlechtes Gewissen“ nennt. Und auch nicht ohne den Wechsel zwischen Zerreißprobe und Erfüllung. Aber es kann klappen: Kinder und Karriere gleichzeitig. Fünf erfolgreiche Oberösterreicherinnen machen mit ihren individuellen Lösungen Mut.