Investment-Radar

Damit aus einer Geschäftsidee ein profitables Unternehmen wird, benötigt es nicht nur Mut, Durchhaltevermögen und natürlich viele Arbeitsstunden. Sondern auch Geld. In Oberösterreich gibt es zahlreiche junge und innovative Menschen, die dabei sind, ein Start-UP zu gründen - oder schon eines gegründet haben. Und nach Investoren suchen. Hier haben sie die Gelegenheit, ihr Projekt zu präsentieren.

LineMetrics

ist ein Plug & Play-Werkzeug zur Produktionsanalyse für den industriellen Mittelstand. Das Produktionsleitern hilft, Probleme in der maschinellen Produktion zu finden und zu beseitigen.

Die Gründer_ Reinhard Nowak hat 10 Jahre Berufserfahrung im Bereich produktionsnahe Softwareentwicklung. Er war ab 2005 für die Entwicklung eines der führenden MES-Systeme für die Automobilbranche verantwortlich. Wolfgang Hafenscher ist seit mehr als zehn Jahren in der IT-Branche tätig. Er studierte Medientechnik und –design an der FH Hagenberg.

Gegründet_ Juni 2012

Mitarbeiter_ 5 Vollzeit, 1 Teilzeitmitarbeiter

Standort_ Haidershofen 7, 4431 Haidershofen

Bisherige Investitionen_ Neben einer Stammeinlage der Gründer und durch strategische Business-Angels gab es öffentliche Förderungen durch accent AplusB (Pre-)Incubation, Nöbeg Pre-Seed und AWS Seed

Aktueller Stand_ Seit November 2012 befindet sich „LineMetrics“ in einer intenstiven Testphase.

Zukunft_ Der Produktlaunch ist geplant für März 2013. Das Team wird um zwei Mitarbeiter erweitert. Für Business-Angels gibt es die Möglichkeit für ein Investment im Herbst 2013

LeLey Dental Luxury

eine österreichische Zahnbürste, die den höchsten technischen und ästhetischen Ansprüchen genügt. Mit Whitening Borsten und einem Vibrationsmotor im Metallgehäuse wird eine optimale Mundhygiene für zu Hause erreicht. Die magnetische Verbindung des Handstücks zum Standfuß vermittelt dem Benutzer eine einzigartige Haptik.

Die Gründer_ Peter Klein und Gregor Ley sind zwei Zahnmedizin-Studenten, die über wissenschaftliches und praktisches Fachwissen verfügen.

Gegründet_ Noch nicht

Mitarbeiter_ 2 (das Gründerteam)

Bisherige Investitionen_ Die bisherige Entwicklung wurde aus Eigenmitteln und aus dem Forschungsbudget der Danube Private Equity Foundation finanziert.

Aktueller Stand_ Sobald die Finanzierung sichergestellt ist, soll eine GmbH gegründet werden. Es gibt bereits Vorbestellungen potentieller Kunden.

Zukunft_ Das Unternehmen rechnet mit insgesamt 500.000 potentiellen Kunden. Bereits im ersten Geschäftsjahr will man ein leicht positives Ergebnis erwirtschaften.

evntogram

verarbeitet Informationen von sozialen Webseiten wie Facebook und Musikplattformen wie Last.fm und Spotify. Dadurch erkennt die Software den Musikgeschmack und die Vorlieben der Benutzer. Denen werden dann passende Konzerte und Events in ihrer Nähe vorgeschlagen – mit der Möglichkeit, Karten dafür zu kaufen.

Die Gründer_ Christian Derwein (CEO), Sandor Herramhof (CTO)

Gegründet_ Oktober 2012

Mitarbeiter_ 11

Bisherige Investitionen_ 90.000 Euro Bundesförderung

Aktueller Stand_ Die Beta-Phase ist bereits abgeschlossen, das Projekt steht kurz vor dem Markteintritt.

Zukunft_ Ab Juni beginnt die Festivalsaison – evntogram konzentriert sich gezielt auf Großevents, um Künstler und Veranstalter für das Projekt zu interessieren. Für August wird ein strategischer Investor gesucht. Nach der Festivalfunktion ist eine Ausweitung auf Deutschland und die Schweiz geplant, ab dem nächsten Jahr eine globale.


Bahnbrechende Geschäftsidee sucht Investor

Sie interessieren sich für ein Projekt und wollen die Gründer kennenlernen? Oder Sie haben eine geniale Geschäftsidee und suchen noch nach einem Investor?

Schicken Sie Ihre Kontaktdaten an redaktion@diemacher.at

Auch in unserer nächsten Ausgabe werden wir wieder einige Start-Ups oder Unternehmer vorstellen, die auf Kapital angewiesen sind, um durchzustarten.

#Ähnliche Artikel

Erfolg durch Vielfalt

Damit zu viele Köche nicht sprichwörtlich den Brei verderben, müssen sie vor allem eines können: als Einheit funktionieren. Das gilt auch für das Vorstandstrio der VKB-Bank. Gemeinsam mit ihrem Team blickt es auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück – mit einer Steigerung von 216 Prozent zum Vorjahr verdreifachte man das Ergebnis gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. Das Konzept trägt Früchte. Ihr Erfolgskonzept in all diesen Bereichen? Vielfalt auf Augenhöhe.

Nur grün ist nicht genug

Erfolgreiches Wirtschaften und der Klimaschutz machen sich gegenseitig das Leben schwer? Von wegen! Klaus Kumpfmüller, Generaldirektor der Hypo Oberösterreich, ist der festen Überzeugung, dass verantwortungsbewusstes Green Banking ein Zukunftsmodell ist. Seine Bank zählt zu den grünen Vorreiter:innen ihrer Branche und verfolgt den Schwerpunkt Nachhaltigkeit schon seit Jahren. Im Interview spricht er über die Verantwortung des Finanzsektors im Kampf für den Klimaschutz und darüber, wie man mit einem „blauen“ Ansatz über das „normale Grün“ hinausgeht.

Durchblick im Kryptodschungel

Da beim Geld bekanntlich die Freundschaft aufhört, empfiehlt es sich oftmals, Außenstehende zu konsultieren. Doch an wen wendet man sich beim Thema Kryptowährungen? Partner Oliver Völkel und Rechtsanwältin Leyla Farahmandnia von STADLER VÖLKEL Rechtsanwälte erklären, worauf bei Bitcoin und Co. zu achten ist.

Immobilienpreise: Kein Wandel in Sicht?

Die Immobilienpreisentwicklung ist seit vielen Jahren stark überdurchschnittlich – und hat in der Coronakrise noch einmal zugelegt. Die Stimmung in der Branche sei gut, ein Wandel zeichne sich laut Expert:innen aus jetziger Sicht (noch) nicht ab. Trotzdem warnen Stimmen vor einer Überhitzung des Marktes. Wohin entwickelt sich der Markt und welche Objekte sind gefragt?

Familienunternehmen auf Augenhöhe betreut

Als Experte für mittelständische, heimische Betriebe die besten Lösungen zu bieten und ihnen als zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen, ist Markus Auer, Vorstandsdirektor der [VKB-Bank](https://www.vkb-bank.at/), ein wichtiges Anliegen. Wie das am besten gelingt? Durch ein eigenes Corporate Finance Team – unter der Leitung von Martin Moser. Passend zu ihrer Tandemlösung erklären die beiden das Konzept gemeinsam in einem Tandeminterview.

Kampf der Persönlichkeiten

An der eigenen Nase gepackt und einmal die „Arbeitgeber-Brille“ aufgesetzt, sieht die Realität in der Arbeitswelt doch alles andere als rosa aus: Jobhopper, die ständig wechseln; schlimmer noch, Mitarbeiter, die erst gar nicht kommen, geschweige denn bleiben; Produktivität, die auf der Strecke bleibt; „Hire and Fire“, das immens viel Zeit und Geld kostet.

„Was die Justiz betrifft, ist Österreich digital führend“

Seit vergangenem Jahr können in Österreich Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) auch digital gegründet werden. Roland Gintenreiter war mit seiner Kanzlei unter den Vorreitern dabei, heutzutage sind die Onlinegründungen Selbstverständlichkeit geworden. Der Notar erzählt, welche Unternehmer besonders von digitalen Gründungen profitieren – und warum Österreichs Justiz bei der Digitalisierung weltweit führend ist.

Abgas-Skandal: Kommt Zeit, kommt Recht

Fast sechs Jahre ist es her, dass der Dieselskandal aufgedeckt wurde und die Schlagzeilen weltweit dominierte. Seither ist es medial etwas ruhiger um die Abgasmanipulationen geworden. Dabei sind die Gerichte längst noch nicht fertig mit dem juristischen Nachspiel. Nicht nur Prozesse sind ausständig, auch neue Anklagen werden weiterhin erhoben. Wieso es sich vor allem in Österreich noch lohnt, sein Recht einzufordern, erklärt „Dieselanwalt“ Michael Poduschka.

Neue Rechtslage im Onlinehandel

Am 28. November 2021 ist der Stichtag. Bis dahin muss die neue Omnibus-Richtlinie der EU von allen Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgewandelt werden. Die Richtlinie dient zur Durchsetzung der Verbraucherschutzvorschriften im digitalen Raum. Bewertungen, irreführende Preisankündigungen und Änderungen im Vertragsrecht – die Rechtsexperten von Dorda klären über die wichtigsten Neuerungen im E-Commerce auf.

Gelegenheit macht …? Wachstum!

Großkanzlei, mittelständische Kanzlei, Kanzleiboutique oder Alleinkämpfer? Weder noch. Jede Struktur hat ihre Vorzüge. Und Nachteile. Bei den [Rechtsanwälten im Maximilianhof](https://ra-maximilianhof.at/) in Altmünster möchte man Erfahrung und Expertise in einem dynamischen Format miteinander verbinden. Und wachsen.

Geld kann mehr

Wer sein Geld ökologisch veranlagen will, muss ökonomisch keine Abstriche machen. „Nachhaltige Anlagefonds versprechen auch große Wachstumsaussichten“, erklärt Wolfgang Eisl, Leiter der UBS-Niederlassung in Österreich. Warum Vermögensverwaltung dennoch weit mehr bedeuten kann als die Steigerung finanzieller Werte …

Besser gut beraten

Schon mal mit dem Gedanken gespielt, ein Unternehmen zu (ver-)kaufen? Und sich auch schon den Kopf darüber zerbrochen, wie man dabei am besten vorgeht? Einen Unternehmensberater beauftragen oder doch lieber im Alleingang durchkämpfen? Alexandra Tobin-Vallant, Geschäftsführerin Good two Finance, weiß, was falsch laufen kann, wenn man sich dazu entschließt, keinen Unternehmensberater zu engagieren.

Im Angesicht des digitalen Zwillings

Die digitale Transformation wurde in der oberösterreichischen Wirtschafts- und Forschungsstrategie als zentrales Handlungsfeld verankert, um die Zukunftsfähigkeit des Industriestandorts langfristig zu sichern. Die Erwartungen an die Forschung könnten dabei kaum größer sein: In der Rolle des Innovationsmotors soll sie sich wiederfinden. Wilfried Enzenhofer, Geschäftsführer der [Upper Austrian Research](https://www.uar.at/de/home), spricht im Interview darüber, wie die Leitgesellschaft für Forschung des Landes Oberösterreich dieser Herausforderung begegnet.

Zukunftskapital unter einem Dach

Experten der Agenda Austria meinen, es sei an der Zeit, die Weichen für einen modernen Eigenkapitalismus in Österreich zu stellen. Ansonsten sei in der laufenden Wirtschaftskrise eine Pleitewelle zu befürchten. Die Private-Equity-Fonds der oberösterreichischen [Raiffeisenbankengruppe](https://www.raiffeisen.at/) setzen genau hier an. Ab sofort agiert die Gruppe, die seit über 25 Jahren im Geschäft ist, unter einer gemeinsamen Dachmarke.

Und dann?

Es war einmal ein Land, da lebten die Menschen seit Jahrzehnten im Wohlstand, es war geprägt von ständiger Weiterentwicklung und großer Sicherheit. Dann kam Corona. Das Zukunftsinstitut zeigt in seiner aktuellen Studie „Die Welt nach Corona“, wie sich die Krise auf Wirtschaft, Märkte und Lebenswelten auswirken könnte. Doch was bedeutet das konkret für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich? Das fragen wir Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner.

Die bessere Hälfte - Karin Reiter und Margit Angerlehner

Gleich mal vorweg: Nein, Frauen sind nicht die bessere Hälfte. Sie sind aber auch nicht die schlechtere. Darin sind sich all unsere sieben Interviewpartnerinnen einig. Sieben deshalb, weil ihre unterschiedlichen Geschichten zeigen: Weiblichkeit hat nicht die eine Rolle. Und auch nicht das eine Gesicht. Ob geschminkt oder ungeschminkt, im Rock oder in der Hose, Mutter oder Nichtmutter, stark oder schwach (oder beides), im Chefsessel oder hinterm Herd (oder beides) – Frauen sind auch nur Menschen. Ja, eben. Menschen. Wie Männer. Also warum reden wir eigentlich noch darüber? Reden wir darüber.

Ab in die Zeitkapsel!

Helikopter-Geld, Zusammenbruch Lehmann Brothers, ÖVAG-Debakel, Einführung Negativzinsen – wir steigen mit den Vorständen der Volksbank Oberösterreich, Richard Ecker und Andreas Pirkelbauer, in die Zeitkapsel und reisen in die Vergangenheit, machen einen Zwischenstopp in der Gegenwart und landen schließlich im Jahr 2040. Die beiden Banker über Umbrüche in der Brache, Fehlentscheidungen der EZB und Wünsche an die neue Regierung.

PR

Stabile Finanzen für Oberösterreich

Keine neuen Schulden, konsequenter Abbau alter Rückstände und gleichzeitig kräftige Investitionen in wichtige Zukunftsbereiche. Zu diesem einfachen, aber wirkungsvollen Prinzip bekennen sich die FPÖ und ihr Arbeitspartner beim Doppelbudget für die Jahre 2020 und 2021. Damit soll ein stabiler Schutzschirm gegen den drohenden wirtschaftlichen Abschwung geschaffen werden.